Sieg in der ersten Pokalrunde

Nach fast 3 Stunden Spieldauer hüpften die Volleyballer des PSV Ingolstadt ausgelassen auf ihrem Spielfeld herum. Grund genug hatten sie dafür. Sie hatten eben den fünften und entscheidenden Satz ganz deutlich mit 15:8 gewonnen. Ebenso klar hatten sie den ersten Satz gegen den MTV Ingolstadt für sich entschieden. Und beim 22:19 für den PSV im zweiten Satz sah Alles so aus, als würde das Stadtderby schnell für die Heimmannschaft entschieden sein. Doch die Rechnung ging nicht auf. Gründe dafür waren sowohl auf der einen Seite die Einwechslung des Spielertrainers Raimund Hunner, der seine Angreifer gekonnt und fehlerfrei einzusetzen wusste und andererseits die vielen leichten Eigenfehler auf der Seite des PSV. Dies rächte sich und so ging der zweite Satz mit 25:22 an den MTV.

Was dann folgte, ist so typisch für Volleyball. Die Einen spielen auf, wie die Weltmeister und bei den Anderen geht aber überhaupt nichts mehr zusammen.
Aber beim Volleyball kann sich auch das Ganze wieder drehen. Abgepfiffen wird erst, wenn der allerletzte Ball gespielt ist und der war eben erst im für den PSV siegreichen Satz Fünf.

Irgendwann vorher haben die PSV Herren wieder ihre Erfolgsspur gefunden und so auch verdient den vierten Satz 25:19 für sich entschieden. Vor allem schlichen sich viele Fehler auf der gegnerischen Seite ein, die leichte Punkte brachten.

Der fünfte Satz war nach einer schnellen 6:0 Führung in eigener Halle schon vorentschieden. So gestaltete sich aus dieser komfortablen Punkteführung der spielentscheidende Satz ziemlich entspannt. Alle Spieler kamen zum Einsatz, leider zum Leidwesen des Trainers Mühlbauer sen. viel zu kurz. Von den Spielern auf dem Feld, standen über die Hälfte überhaupt zum ersten Mal in einem Match. Umso erfreulicher ist die rasche sportliche Entwicklung mancher Jungs, wie auch der gesamten Mannschaft. Und man sollte sich immer in Erinnerung rufen, dass es dieses Team vor 4 Monaten – inzwischen lag noch die zweimonatige Sommerpause – noch gar nicht gab. Eine Einzelkritik der Spieler sollte man sich ersparen, litt doch das Match vom Abend des 18. Oktober unter der besonderen Schwere des ersten Pflichtspiels für viele Akteure.